News 10.07.2012
Fahrschultarife irreführend (10.07.2012)
Das Ergebnis des Fahrschultests, den
SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier und der Salzburger
SPÖ-Gemeinderat Wolfgang Gallei heute, Montag, im Rahmen einer
Pressekonferenz in Salzburg präsentierten, hat ein klares
Ergebnis: "In der Stadt Salzburg heißt es aufpassen bei
versteckten Nebenkosten. Fünf von neun Fahrschulen haben ihre
Preise nicht oder nicht vollständig im Internet
veröffentlicht. Und sechs von neun Fahrschulen heben eine
"Verwaltungsabgabe" ein, die sich wie eine behördliche
Pflichtabgabe anhört, in Wirklichkeit aber von der Fahrschule
kassiert wird", kritisierten Maier und Gallei. Außerhalb von
Salzburg ist diese Praxis völlig unbekannt, auch ist die
Führerscheinausbildung in Wien, Graz, Linz und Freilassing um
einiges günstiger. Laut BMVIT muss der vollständige
Fahrschultarif ausgezeichnet werden.
Da Sommerferien sind und damit die Zeit ist, in der viele junge Salzburgerinnen und Salzburger ihren Führerschein machen wollen, haben anonyme Tester alle neun Fahrschulen in der Stadt Salzburg sowie stichprobenartig weitere 14 Fahrschulen im Flachgau, Tennengau, Pongau, Linz, Graz, Wien und Freilassing getestet. Die anonymen Tester haben sich durch den Preisdschungel gekämpft und telefonisch sämtliche Preise erhoben. "Auch hier heißt es aufpassen, denn auch auf Nachfrage werden oft nicht alle anfallenden Kosten aufgelistet, sondern lediglich die Preise für die erste Ausbildungsphase", so Gallei. Damit werde der Eindruck erweckt, dass der Führerschein günstiger sei als er es tatsächlich ist.
Die
Nebenkosten machen Preisvergleiche extrem schwierig. Für
Erste-Hilfe-Kurs, Amtsarzt und Behörden sind zwischen 172 und
238 Euro zu berappen, 20 bis 59
Euro für Lernunterlagen
(Anmerkung Redaktion: mit F-Online ist das Lernen kostenlos!) und dann wollen
Fahrschulen mit dem Trick der sogenannten "Verwaltungsabgabe" auf
den ersten Blick einen günstigeren Preis vortäuschen.
Über die Nebenkosten holen sie sich das Geld wieder
zurück. "Das ist nicht fair, ist irreführend und macht
Preisvergleiche nahezu unmöglich", so die beiden
SPÖ-Politiker. Insgesamt kostet der B-Führerschein
mindestens rund 1.500 Euro, da darf man sich von der ersten Auskunft
der Fahrschulen - meistens zwischen 965 und 995 Euro - nicht blenden
lassen.
Der Verein für Konsumenteninformation in Wien wird daher von beiden SPÖ-Politikern ersucht werden, gegen die Fahrschulen mit einer Unterlassungsklage (UWG) vorzugehen, die die Bezeichnung "Verwaltungsabgabe" verwenden und im Internet unvollständige Angaben über ihren Fahrschultarif machen. Der Begriff "Verwaltungsabgabe" suggeriert bei vielen Menschen, dass es sich dabei um eine öffentliche Abgabe handelt, in Wirklichkeit sind es Administrationskosten der Fahrschulen. Tarifangaben im Internet, die unvollständig sind, täuschen Fahrschüler über den tatsächlich verlangten Fahrschultarif. Daher soll der Verein für Konsumenteninformation diese wettbewerbswidrigen und irreführenden Geschäftspraktiken mit einer Unterlassungsklage bekämpfen, so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Maier.
Wie die Anfragebeantwortung der Verkehrsministerin auch ergab, haben 98.083 Personen 2011 den Führerschein positiv bestanden und eine Lenkerberechtigung erhalten. "Genau nachfragen und verhandeln zahlt sich immer aus. Wichtig ist, im Vorfeld abzuklären, wo versteckte Kosten beim Führerschein lauern könnten", so Maier und Gallei unisono.
Quelle: OTS/SPÖ
Da Sommerferien sind und damit die Zeit ist, in der viele junge Salzburgerinnen und Salzburger ihren Führerschein machen wollen, haben anonyme Tester alle neun Fahrschulen in der Stadt Salzburg sowie stichprobenartig weitere 14 Fahrschulen im Flachgau, Tennengau, Pongau, Linz, Graz, Wien und Freilassing getestet. Die anonymen Tester haben sich durch den Preisdschungel gekämpft und telefonisch sämtliche Preise erhoben. "Auch hier heißt es aufpassen, denn auch auf Nachfrage werden oft nicht alle anfallenden Kosten aufgelistet, sondern lediglich die Preise für die erste Ausbildungsphase", so Gallei. Damit werde der Eindruck erweckt, dass der Führerschein günstiger sei als er es tatsächlich ist.
Die
Nebenkosten machen Preisvergleiche extrem schwierig. Für
Erste-Hilfe-Kurs, Amtsarzt und Behörden sind zwischen 172 und
238 Euro zu berappen, 20 bis 59
Euro für Lernunterlagen
(Anmerkung Redaktion: mit F-Online ist das Lernen kostenlos!) und dann wollen
Fahrschulen mit dem Trick der sogenannten "Verwaltungsabgabe" auf
den ersten Blick einen günstigeren Preis vortäuschen.
Über die Nebenkosten holen sie sich das Geld wieder
zurück. "Das ist nicht fair, ist irreführend und macht
Preisvergleiche nahezu unmöglich", so die beiden
SPÖ-Politiker. Insgesamt kostet der B-Führerschein
mindestens rund 1.500 Euro, da darf man sich von der ersten Auskunft
der Fahrschulen - meistens zwischen 965 und 995 Euro - nicht blenden
lassen. Der Verein für Konsumenteninformation in Wien wird daher von beiden SPÖ-Politikern ersucht werden, gegen die Fahrschulen mit einer Unterlassungsklage (UWG) vorzugehen, die die Bezeichnung "Verwaltungsabgabe" verwenden und im Internet unvollständige Angaben über ihren Fahrschultarif machen. Der Begriff "Verwaltungsabgabe" suggeriert bei vielen Menschen, dass es sich dabei um eine öffentliche Abgabe handelt, in Wirklichkeit sind es Administrationskosten der Fahrschulen. Tarifangaben im Internet, die unvollständig sind, täuschen Fahrschüler über den tatsächlich verlangten Fahrschultarif. Daher soll der Verein für Konsumenteninformation diese wettbewerbswidrigen und irreführenden Geschäftspraktiken mit einer Unterlassungsklage bekämpfen, so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Maier.
Wie die Anfragebeantwortung der Verkehrsministerin auch ergab, haben 98.083 Personen 2011 den Führerschein positiv bestanden und eine Lenkerberechtigung erhalten. "Genau nachfragen und verhandeln zahlt sich immer aus. Wichtig ist, im Vorfeld abzuklären, wo versteckte Kosten beim Führerschein lauern könnten", so Maier und Gallei unisono.
Quelle: OTS/SPÖ
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